Die Vogeluhr

Vogeluhr

Auf einer Wanderung habe ich dieses Schild entdeckt und gleich mal fotografiert…
Es zeigt eine Vogeluhr. Wie darauf gut zu erkennen ist fangen die verschiedenen Vögel zu unterschiedlichen Zeiten mit ihrem Gesang, der Futtersuche und der Revierabgrenzung an.
Es Lohnt sich darauf einmal einen Blick zu werfen und die Zeiten beim nächsten Ausflug zu berücksichtigen. Das bedeutet zwar früh aufstehen man wird aber mit hoffentlich tollen Bildern belohnt.

Die Vögel in und um meinen Wohnort

Seit ich mich mehr mit der Naturfotografie beschäftige, genauer seit ich mein neues Teleobjektiv, das Tamron SP 150-600mm f/5-6.3 Di VC mit bis zu 600mm Brennweite, einsetze hat sich mein Blick auf lohnende Motive erweitert.
Vögel die mir vorher vielleicht durch ihren Gesang aufgefallen sind rücken jetzt bildlich gesprochen in den Fokus. Auf dieser Seite möchte ich nur eine kleine Galerie zeigen. Die einzelnen Vögel werden später noch genauer vorgestellt.

Es macht Spaß den Piepmätzen zuzusehen und das muss man auch denn sonst kann man sie kaum in ihrem natürlichen Lebensraum erwischen. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle (dazu auch mehr in einem eigenem Beitrag).

Die meisten der hier gezeigten Bilder habe ich Freihand aufgenommen. Besser ist es allerdings wenn man bei langen Brennweiten mit einem Stativ arbeitet.

Schmetterlinge

Kohlweißling

Schmetterlinge (lt. Lepidoptera) gehören zu den Motiven auf die ich gerne Jagd mit der Kamera mache. Sie lassen sich oftmals nicht so einfach erwischen grade wenn man das Motiv in einer bestimmten Pose abbilden möchte. Schmetterlinge gibt es in unzähligen Arten und Variationen. Schon das Aussehen einer Art ändert sich im Jahresverlauf bei den Nachkommen. Von der gefräßigen Raupe bis zur Puppe in der die Metamorphose zum Schmetterling stattfindet bieten sie so viele schöne Motive. Im geplanten Lexikon gehe ich auf die Arten noch näher ein.

Alleine in Deutschland zählt man bis zu 3500 teilweise mehr Arten von Schmetterlingen. Einige habe ich schon fotografieren können… diese Seite wird sicher noch mit mehr Bildern aufgefüllt.

Kohlweißling
Kohlweißling
Waldbrettspiel (Pararge-aegeria)
Waldbrettspiel (Pararge-aegeria)
Bläuling
Bläuling
Bläuling
Bläuling
Kohlweißling
Kohlweißling

Hummeln

immer recht freundlich... :-)
Hummel (Bombus) auf Nektarsuche
Hummel (Bombus) auf Nektarsuche

Hummeln lt. Bombus sind nach ihrer Gattung »echte Bienen«. Sie haben einen Stachel mit dem sie sich gut verteidigen können. Hummeln bilden Staaten die auch schon in die Hunderte Arbeiterinnen gehen können. Im Frühjahr fangen die Königinnen ab Temperaturen um 2°C und Arbeiterinnen so um die 5-6 an zu fliegen.

Alleine in Europa gibt es ca. 70 Arten dieser meist auf der Nordhalbkugel der Erde anzutreffenden Art. Zunehmend werden Hummeln als Bestäuber eingesetzt zum Beispiel im Gewächshaus, hier helfen die Hummeln die Tomaten zu bestäuben.

mehr von den Hummeln folgt dann Später wenn das geplante Lexikon an den Start geht.

diese Hummel kommt aus ihrer Erdhöhle
diese Hummel kommt aus ihrer Erdhöhle
immer recht freundlich... :-)
immer recht freundlich… 🙂

Ein Ausflug zu den Störchen

So einen Ausflug zu den Störchen kann man fast das ganze Jahr machen. Im zeitigen Frühjahr kommen einige Storchenpaare aus ihrem Winterquartier zurück nach Elbrinxen. Dieses Jahr sind es etwa 15. Sie ziehen hier ihre Nachkommen groß und man kann sie dabei gut beobachten. Auf den umliegenden Wiesen finden die Störche genug Nahrung. Neben dem Weißstorch dem „Meister Adebar“ oder lateinisch Ciconia ciconia der auf Nistpfählen oder Schornsteinen seine Horste baut gibt es aber auch noch einige Schwarzstörche Ciconia nigra zu bewundern. Dazu kann man den Vogellehrpfad entlang wandern und wenn man etwas Glück hat dabei auch noch den Eisvogel sehen.

Um die Störche wird sich liebevoll in der Storchenstation gekümmert.

Störche legen ihre Eier ab April und brüten dann etwa 32 Tage lang die Eier aus. Dann beginnt die große Fütterung und nach weiteren 60 – 70 Tagen wird es nochmal sehr interessant, dann beginnen die kleinen zu fliegen.

 

so nun aber ein Paar Bilder

Eichhörnchen im Ohrbergpark

Der Ohrbergpark ist eine ca 45ha große Parkanlage in der Nähe der Stadt Hameln. Die Parkanlage ist wegen ihrer farbenprächtig blühenden Azaleen- und Rhododendrensträucher sowie ihrer exotischen Gehölze bekannt. Angelegt wurde der Landschaftspark um 1818. Der Park ist frei zugänglich ein Besuch lohnt das ganze Jahr.
Neben den Pflanzen kann man im Park auch sehr viele Singvögel und eben auch Eichhörnchen beobachten. Die Putzigen kleinen Tierchen leben in dem Park und lassen sich von den Wanderern nicht stören.

Eichhörnchen gehören zu der Familie der Hörnchen und sind Nagetiere. Eichhörnchen bauen sich zum Schlafen Nester die Kobel. So ein Nest wird binnen 3-5 Tagen gebaut. Die Eichhörnchen sind tagaktiv und klettern oder springen sehr schnell und gezielt in den Bäumen umher. Das Revier eines Eichhörnchen kann zwischen 20ha und 40ha groß sein, je nach Nahrungsangebot. Eichhörnchen sind Allesfresser, sie ernähren sich von Samen (etwa 100 g pro Tag – das entspricht ca. 100 Fichtenzapfen) sie fressen aber auch Knospen, Früchte, Schnecken und Vogeleier. Dabei halten sie ihre Nahrung meist mit den Vorderpfoten. Im Herbst legen sich die Eichhörnchen Vorräte für den Winter an, Sie halten keinen Winterschlaf sondern sind das ganze Jahr aktiv. Nur in sehr kalten Wintern reduzieren sie ihre Aktivitäten und bleiben im Nest. Im Sommer an sehr heißen Tagen halten sie sich meist auch im Nest auf und kommen nur in den frühen Morgenstunden zum Futtersammeln heraus.