Lichtstimmung ausnutzen

Gestern war ich mal wieder im Wald unterwegs. Die Lichtstimmung der durch die Blätter und Äste gebrochenen Sonnenstrahlen die kaum den Waldboden erreichten war etwas besonderes. Da sah ich diesen einzelnen Pilz. Erst fand ich das Motiv überhaupt nicht gut, aber bei längerer Betrachtung kam mir die Idee mit einer längeren Brennweite die Stimmung einzufangen. Durch die Wahl der Blende und der Zeit gelang es mir ein Bokeh zu erhalten und die durch den Wind hervorgerufene Unschärfe bei den Blättern im Hintergrund sorgten für die nötige Spannung im Bild.

EXIF: ISO 500, f 8, 1/125s, 270 mm
EXIF: ISO 500, f 8, 1/125s, 270 mm

An Wald- und Feldrand

Langsam merkt man schon wie das Jahr sich auf den Herbst vorbereitet. Noch sind die Felder nicht alle abgeerntet, zum Teil steht das Korn noch, aber man sieht schon viele Stoppelfelder. Am Waldrand und auch am Feldrand kann man jetzt noch viele Tiere sehen, dabei sollte man den Blick auf die Natur aber nicht verpassen.

Bunt sind schon die Wälder,
Gelb die Stoppelfelder,
Und der Herbst beginnt.

Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis

Bis man die ersten Verfärbungen sehen kann dauert es nicht mehr lange. Da merkt man erst wieder wie schnell die Zeit vergeht. Wie schön ist es da wenn man durch die Fotografie Momente im Bild festhalten kann.

Viel Spaß mit den Bildern

euer Andreas

zum Ansehen

Etwas neues wird es bald hier geben. Ich nutze im Augenblick jede freie Minute um meine vielen Bilder, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben zu sichten. Es wird eine Galerie mit Bildern zu den verschiedensten Bereichen geben.

Da ich viel in Süd-Niedersachsen unterwegs bin, gibt es natürlich viele Bilder von Tieren aus dieser Region. Aber auch auch andere Gebiete finden hier ihren Platz.

Die Alben und Galerien sollen gleichzeitig als Bestimmungshilfe dienen. Manchmal kann man eben ein Insekt oder ein Tier auf einem Foto besser bestimmen als über den Namen.

Zur Zeit bin ich bei den Insekten. Die Bilder von den Hautflüglern habe ich schon in einer eigenen Galerie zusammengefasst jetzt geht es weiter mit den Zweiflüglern und dann mit den restlichen Insekten… Ist mehr Aufwand als ich am Anfang gedacht hatte.

Landschaftsbilder werden dann auch noch den Platz in einer eigenen Galerie finden.

So nun geht es wieder an das sortieren, beschriften und einfügen damit die Bilder schnell online gestellt werden können….

Schönen Tag

euer Andreas

 

Libellen – Wesen aus einer vergessenen Welt

 

Wie aus einer längst vergessenen Welt kommen sie mir vor. Jedesmal wenn ich diese filigranen Geschöpfe fliegen sehe bin ich hin und weg. Manchmal vergesse ich sogar das fotografieren.

Wenn sie in der Luft stehen oder im Tiefflug nach Beute suchen wird einem erst die Leistungsfähigkeit dieser Insekten bewusst. Mit solch einer Leichtigkeit und Anmut schwirren die Libellen an einem vorbei. Die englische Übersetzung des Gattungsnamen der Libellen nämlich Dragonfly hat schon etwas passendes. Sehen sie nicht aus wie kleine Drachen.

Es gibt in Deutschland noch sehr viele Arten von denen einige, die schon zu den bedrohten Arten gehörten, sich wieder gut erholt haben. Die Bestände wachsen, auch dank vieler Naturschutzbemühungen und der Pflege von Feuchtgebieten.

In diesem Artikel gehe ich jetzt nicht auf die einzelnen Arten ein, das kommt später in dem Lexikon das ich noch für diese Seite plane, vielmehr möchte ich Euch einige Bilder zeigen.
Die ich auf meinen letzten Wanderungen im Weserbergland aufgenommen habe.

 

Kurz nach Sonnenaufgang

… auf einer Wiese in einem Feuchtgebiet.

Kurz nach Sonnenaufgang, am besten wenn es dabei auch noch Windstill ist, kann man Insekten sehr gut fotografieren.
Ich hatte neulich wieder dazu die Gelegenheit. Das frühe Aufstehen macht mir nichts aus und so war ich bereits vor 5 Uhr an meiner Location. Wichtig, wenn man in den frühen Morgenstunden unterwegs ist sind Wasserdichte Schuhe oder Stiefel, auch Gamaschen können helfen. Das Gras ist sehr nass und überall ist Tau auf den Halmen.

Viele Insekten sind bei niedrigen Temperaturen oder zu so früher Zeit kurz nach Sonnenaufgang noch nicht so Aktiv. Man kann schlafende Hummeln oder Fliegen sehr gut fotografieren und sich dabei sogar Zeit lassen.

Ein Stativ und ein Fernauslöser sollten neben einem Makroobjektiv im Rucksack sein.

In dem Feuchtgebiet in dem ich unterwegs war konnte ich zahlreiche Insekten sehen. Einige davon will ich hier schon einmal zeigen. Aus den anderen Bildern wird nach und nach eine Zusammenstellung von Insekten die dann auch hier zu finden ist.

Waldspaziergang mit Makro

Das Wetter muss man einfach ausnutzen, dachte ich mir und bin in aller Frühe in den Wald.
Auf dem Waldspaziergang vorbei an Teichen und Wiesen konnte ich einige Insekten fotografieren. Morgens wenn es noch nicht so warm ist, sind viele Insekten noch nicht so aktiv und man hat einfach für ein Makro länger Zeit.

Man glaubt ja nicht wie viele Arten es gibt. Aber wenn man einmal genau hinschaut erkennt man plötzlich an fast jedem Grashalm ein Insekt. Mir sind bei meinem Waldspaziergang besonders diese Aufgefallen.

Gemeine Schnepfenfliege

Gemeine Schnepfenfliege (Rhagio scolopaceus)

Die Gemeine Schnepfenfliege (Rhagio scolopaceus) zählt zu den Zweiflüglern (Diptera) und ist eine Unterart der Familie der Schnepfenfliegen. 
Man kann sie an Waldrändern auf Wiesen und Totholz finden. Mit bis zu 14mm sind sie recht groß. Die Flugzeit ist zwischen Mai und September.

Merkmale: Die Gemeine Schnepfenfliege ist schlank und hat lange gelbliche Beine die am Fuß ins dunkelbraune gehen. Der Brustkorb ist grau. Auf dem Rücken hat die Gemeine Schnepfenfliege drei dunkelgraue Längsstreifen. Sie hat ein graues Gesicht mit unbehaarten Augen. Die Fühler sind sehr kurz. An der Hinterseite der Augen kommen weiße Haare zum Vorschein. Die Flügel besitzen einige dunkle Flecken. Der Bauch ist gelblich und hat auf der Mitte schwarze Flecken ebenso an den Seiten. Beim Weibchen sind die dunklen Flecken auf dem Hinterleib dreieckig und beim Männchen rund. Der Hinterleib läuft stumpf zu.

Die Gemeine Schnepfenfliege ist ein räuberisches Insekt, Sie sitzt auf Blättern oder Ästen meist mit dem Kopf nach unten und wartet auf vorbeifliegende Beute.

Video Impressionen – Frühling 2015

In diesem Video habe ich einmal einige Impressionen aus dem Frühling 2015 an der Weser und um Hameln zusammengestellt.

Der Reigen reicht von Gänsen auf dem Eis über Entchen mit Küken dazwischen Insekten auch mal ganz nah und groß über Kröten bis hin zu… na schaut es Euch doch einfach selber an…

Die Aufnahmen sind zu 90% mit einer Canon EOS 70D gemacht zum Einsatz kamen verschiedene Objektive unter anderem das Tamron SP 150-600mm f/5-6.3 Di VC.

Viel Spaß beim ansehen 🙂

Euer Andreas

 

veränderte Sichtweise auf die Dinge

Geht es Euch auch so, seit ich mehr Natur- und Tierbilder mache hat sich meine Sichtweise auf die Dinge in meinem Umfeld geändert.

Gemeine-Breitstirnblasenkopffliege
Gemeine-Breitstirnblasenkopffliege

Die Wahrnehmung der kleinen Dinge ist größer geworden.

Man geht mehr mit offenen Augen durch die Welt.

Wenn ich früher an manchen Blumen oder Insekten vorbeigegangen bin, so bleibe ich heute stehen und überlege mir welcher Bildausschnitt wohl am besten passt.

 

Aber nicht nur der Aspekt der Fotografie sondern auch die Einstellung zur Natur ändert sich. Daher auch der Titel »veränderte Sichtweise« denn um Tiere in der Natur zu fotografieren bedarf es mehr als nur auf den Auslöser zu drücken.

Wenn man nicht nur Zufallsbilder machen möchte, muss man sich mit dem Lebensraum und den Eigenarten der Tiere die man ablichten will auseinandersetzen. So mache ich lange und ausgedehnte Spaziergänge, durch ein Fotorevier nehme Blog und Stift mit und notiere mir was ich wo um wieviel Uhr gesehen habe. Das wiederhole ich und dann kann man schon abschätzen das die Tiere auch beim nächsten mal dort anzutreffen sind, leider passt das auch nicht immer denn äußere Einflüsse spielen halt auch eine Rolle.

Raupen an einer Brennnessel
Raupen an einer Brennnessel

Wenn dann alles passt kann man viele Interessante Bilder machen. Auch habe ich gelernt, das Zeit eine andere Rolle spielt. Wenn ich auf eine Fototour gehe, dann nehme ich mir viel Zeit und hetze nicht durch die Natur. An jedem Grashalm könnte ein Insekt sitzen, Pflanzen sind aber ebenso von Interesse.

 

Ich kann nur immer wieder sagen es macht einen riesigen Spaß wenn man sich mit der Natur beschäftigt. Mit der Zeit, denn ich will nicht nur ein gutes Foto machen sondern auch etwas über die Arten wissen, eignet man sich ein profundes Wissen der Umwelt an. Man begreift viel eher die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Tieren.

Also ändert auch Ihr eure Sichtweise auf die Dinge und legt los…

Viele Umwelt und Naturverbände bieten auch Fotogruppen an, dort kann man die ersten schritte machen und wird von erfahrenen Leuten begleitet. Sie kennen sich aus mit den Tieren und wissen wo man sie finden kann. 

Ich wünsche Euch viel Spaß und »allzeit gut Licht«

Euer Andreas

und jetzt noch einige Bilder von meinem Pfingstspaziergang und ein kleines Filmchen
mit Nilgänsen und ihren Küken…

 

Die Maikäfer fliegen wieder

Feldmaikäfer

In der Zeit von Ende April bis etwa Mitte Juni fliegen sie wieder. Der Sumsemann wie er in Peterchens Mondfahrt genannt wird, der Maikäfer ist unterwegs.

Maikäfer lt.(Melolontha) gehören zur Familie der Blatthornkäfer (lt. Scarabaeidae). Bei uns in Deutschland sieht man meist den in Europa am meisten verbreiteten Feldmaikäfer (Melolontha melolontha). In einigen wenigen Regionen kann man auch noch den Waldmaikäfer (Melolontha hippocastani) finden.
Der Name Blatthornkäfer kommt von den großen fächerartigen Fühlern, in ihnen sind zigtausende Nervenzellen vorhanden. Mit ihnen kann das Männchen des Maikäfers in der Paarungszeit das Weibchen finden. Nach der Paarung stirbt das Maikäfer Männchen. Das Weibchen legt zwischen 10 und 100 Eiern und lebt dann noch einige Wochen. Nach kurzer Zeit schlüpfen die weißen dicklichen Engerlinge. Nach etwa 4 Jahren beginnt dann die Verwandlung vom Engerling zum Maikäfer.
Die Maikäfer fressen hauptsächlich Blätter von Bäumen, die Engerlinge dagegen bevorzugen die Wurzeln junger Pflanzen. In manchen Gegenden werden Insektizide gegen die Maikäfer gespritzt.

Die Bilder auf dieser Seite sind durch Fokus-Stapelung entstanden. Da der Maikäfer aber nicht so lange warten wollte konnte ich nur etwa 7 Aufnahmen mit unterschiedlichen Fokuspunkten machen. Die Aufnahmen wurden dann in der Bildbearbeitung zu einem Bild verrechnet.

Feldmaikäfer
Feldmaikäfer
Feldmaikäfer
Feldmaikäfer