Gemeine Schnepfenfliege

Gemeine Schnepfenfliege (Rhagio scolopaceus)

Die Gemeine Schnepfenfliege (Rhagio scolopaceus) zählt zu den Zweiflüglern (Diptera) und ist eine Unterart der Familie der Schnepfenfliegen. 
Man kann sie an Waldrändern auf Wiesen und Totholz finden. Mit bis zu 14mm sind sie recht groß. Die Flugzeit ist zwischen Mai und September.

Merkmale: Die Gemeine Schnepfenfliege ist schlank und hat lange gelbliche Beine die am Fuß ins dunkelbraune gehen. Der Brustkorb ist grau. Auf dem Rücken hat die Gemeine Schnepfenfliege drei dunkelgraue Längsstreifen. Sie hat ein graues Gesicht mit unbehaarten Augen. Die Fühler sind sehr kurz. An der Hinterseite der Augen kommen weiße Haare zum Vorschein. Die Flügel besitzen einige dunkle Flecken. Der Bauch ist gelblich und hat auf der Mitte schwarze Flecken ebenso an den Seiten. Beim Weibchen sind die dunklen Flecken auf dem Hinterleib dreieckig und beim Männchen rund. Der Hinterleib läuft stumpf zu.

Die Gemeine Schnepfenfliege ist ein räuberisches Insekt, Sie sitzt auf Blättern oder Ästen meist mit dem Kopf nach unten und wartet auf vorbeifliegende Beute.

Video Impressionen – Frühling 2015

In diesem Video habe ich einmal einige Impressionen aus dem Frühling 2015 an der Weser und um Hameln zusammengestellt.

Der Reigen reicht von Gänsen auf dem Eis über Entchen mit Küken dazwischen Insekten auch mal ganz nah und groß über Kröten bis hin zu… na schaut es Euch doch einfach selber an…

Die Aufnahmen sind zu 90% mit einer Canon EOS 70D gemacht zum Einsatz kamen verschiedene Objektive unter anderem das Tamron SP 150-600mm f/5-6.3 Di VC.

Viel Spaß beim ansehen 🙂

Euer Andreas

 

veränderte Sichtweise auf die Dinge

Geht es Euch auch so, seit ich mehr Natur- und Tierbilder mache hat sich meine Sichtweise auf die Dinge in meinem Umfeld geändert.

Gemeine-Breitstirnblasenkopffliege
Gemeine-Breitstirnblasenkopffliege

Die Wahrnehmung der kleinen Dinge ist größer geworden.

Man geht mehr mit offenen Augen durch die Welt.

Wenn ich früher an manchen Blumen oder Insekten vorbeigegangen bin, so bleibe ich heute stehen und überlege mir welcher Bildausschnitt wohl am besten passt.

 

Aber nicht nur der Aspekt der Fotografie sondern auch die Einstellung zur Natur ändert sich. Daher auch der Titel »veränderte Sichtweise« denn um Tiere in der Natur zu fotografieren bedarf es mehr als nur auf den Auslöser zu drücken.

Wenn man nicht nur Zufallsbilder machen möchte, muss man sich mit dem Lebensraum und den Eigenarten der Tiere die man ablichten will auseinandersetzen. So mache ich lange und ausgedehnte Spaziergänge, durch ein Fotorevier nehme Blog und Stift mit und notiere mir was ich wo um wieviel Uhr gesehen habe. Das wiederhole ich und dann kann man schon abschätzen das die Tiere auch beim nächsten mal dort anzutreffen sind, leider passt das auch nicht immer denn äußere Einflüsse spielen halt auch eine Rolle.

Raupen an einer Brennnessel
Raupen an einer Brennnessel

Wenn dann alles passt kann man viele Interessante Bilder machen. Auch habe ich gelernt, das Zeit eine andere Rolle spielt. Wenn ich auf eine Fototour gehe, dann nehme ich mir viel Zeit und hetze nicht durch die Natur. An jedem Grashalm könnte ein Insekt sitzen, Pflanzen sind aber ebenso von Interesse.

 

Ich kann nur immer wieder sagen es macht einen riesigen Spaß wenn man sich mit der Natur beschäftigt. Mit der Zeit, denn ich will nicht nur ein gutes Foto machen sondern auch etwas über die Arten wissen, eignet man sich ein profundes Wissen der Umwelt an. Man begreift viel eher die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Tieren.

Also ändert auch Ihr eure Sichtweise auf die Dinge und legt los…

Viele Umwelt und Naturverbände bieten auch Fotogruppen an, dort kann man die ersten schritte machen und wird von erfahrenen Leuten begleitet. Sie kennen sich aus mit den Tieren und wissen wo man sie finden kann. 

Ich wünsche Euch viel Spaß und »allzeit gut Licht«

Euer Andreas

und jetzt noch einige Bilder von meinem Pfingstspaziergang und ein kleines Filmchen
mit Nilgänsen und ihren Küken…

 

Die Maikäfer fliegen wieder

Feldmaikäfer

In der Zeit von Ende April bis etwa Mitte Juni fliegen sie wieder. Der Sumsemann wie er in Peterchens Mondfahrt genannt wird, der Maikäfer ist unterwegs.

Maikäfer lt.(Melolontha) gehören zur Familie der Blatthornkäfer (lt. Scarabaeidae). Bei uns in Deutschland sieht man meist den in Europa am meisten verbreiteten Feldmaikäfer (Melolontha melolontha). In einigen wenigen Regionen kann man auch noch den Waldmaikäfer (Melolontha hippocastani) finden.
Der Name Blatthornkäfer kommt von den großen fächerartigen Fühlern, in ihnen sind zigtausende Nervenzellen vorhanden. Mit ihnen kann das Männchen des Maikäfers in der Paarungszeit das Weibchen finden. Nach der Paarung stirbt das Maikäfer Männchen. Das Weibchen legt zwischen 10 und 100 Eiern und lebt dann noch einige Wochen. Nach kurzer Zeit schlüpfen die weißen dicklichen Engerlinge. Nach etwa 4 Jahren beginnt dann die Verwandlung vom Engerling zum Maikäfer.
Die Maikäfer fressen hauptsächlich Blätter von Bäumen, die Engerlinge dagegen bevorzugen die Wurzeln junger Pflanzen. In manchen Gegenden werden Insektizide gegen die Maikäfer gespritzt.

Die Bilder auf dieser Seite sind durch Fokus-Stapelung entstanden. Da der Maikäfer aber nicht so lange warten wollte konnte ich nur etwa 7 Aufnahmen mit unterschiedlichen Fokuspunkten machen. Die Aufnahmen wurden dann in der Bildbearbeitung zu einem Bild verrechnet.

Feldmaikäfer
Feldmaikäfer
Feldmaikäfer
Feldmaikäfer

Die Vogeluhr

Vogeluhr

Auf einer Wanderung habe ich dieses Schild entdeckt und gleich mal fotografiert…
Es zeigt eine Vogeluhr. Wie darauf gut zu erkennen ist fangen die verschiedenen Vögel zu unterschiedlichen Zeiten mit ihrem Gesang, der Futtersuche und der Revierabgrenzung an.
Es Lohnt sich darauf einmal einen Blick zu werfen und die Zeiten beim nächsten Ausflug zu berücksichtigen. Das bedeutet zwar früh aufstehen man wird aber mit hoffentlich tollen Bildern belohnt.

Die Vögel in und um meinen Wohnort

Seit ich mich mehr mit der Naturfotografie beschäftige, genauer seit ich mein neues Teleobjektiv, das Tamron SP 150-600mm f/5-6.3 Di VC mit bis zu 600mm Brennweite, einsetze hat sich mein Blick auf lohnende Motive erweitert.
Vögel die mir vorher vielleicht durch ihren Gesang aufgefallen sind rücken jetzt bildlich gesprochen in den Fokus. Auf dieser Seite möchte ich nur eine kleine Galerie zeigen. Die einzelnen Vögel werden später noch genauer vorgestellt.

Es macht Spaß den Piepmätzen zuzusehen und das muss man auch denn sonst kann man sie kaum in ihrem natürlichen Lebensraum erwischen. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle (dazu auch mehr in einem eigenem Beitrag).

Die meisten der hier gezeigten Bilder habe ich Freihand aufgenommen. Besser ist es allerdings wenn man bei langen Brennweiten mit einem Stativ arbeitet.

Schmetterlinge

Kohlweißling

Schmetterlinge (lt. Lepidoptera) gehören zu den Motiven auf die ich gerne Jagd mit der Kamera mache. Sie lassen sich oftmals nicht so einfach erwischen grade wenn man das Motiv in einer bestimmten Pose abbilden möchte. Schmetterlinge gibt es in unzähligen Arten und Variationen. Schon das Aussehen einer Art ändert sich im Jahresverlauf bei den Nachkommen. Von der gefräßigen Raupe bis zur Puppe in der die Metamorphose zum Schmetterling stattfindet bieten sie so viele schöne Motive. Im geplanten Lexikon gehe ich auf die Arten noch näher ein.

Alleine in Deutschland zählt man bis zu 3500 teilweise mehr Arten von Schmetterlingen. Einige habe ich schon fotografieren können… diese Seite wird sicher noch mit mehr Bildern aufgefüllt.

Kohlweißling
Kohlweißling
Waldbrettspiel (Pararge-aegeria)
Waldbrettspiel (Pararge-aegeria)
Bläuling
Bläuling
Bläuling
Bläuling
Kohlweißling
Kohlweißling

Hummeln

immer recht freundlich... :-)
Hummel (Bombus) auf Nektarsuche
Hummel (Bombus) auf Nektarsuche

Hummeln lt. Bombus sind nach ihrer Gattung »echte Bienen«. Sie haben einen Stachel mit dem sie sich gut verteidigen können. Hummeln bilden Staaten die auch schon in die Hunderte Arbeiterinnen gehen können. Im Frühjahr fangen die Königinnen ab Temperaturen um 2°C und Arbeiterinnen so um die 5-6 an zu fliegen.

Alleine in Europa gibt es ca. 70 Arten dieser meist auf der Nordhalbkugel der Erde anzutreffenden Art. Zunehmend werden Hummeln als Bestäuber eingesetzt zum Beispiel im Gewächshaus, hier helfen die Hummeln die Tomaten zu bestäuben.

mehr von den Hummeln folgt dann Später wenn das geplante Lexikon an den Start geht.

diese Hummel kommt aus ihrer Erdhöhle
diese Hummel kommt aus ihrer Erdhöhle
immer recht freundlich... :-)
immer recht freundlich… 🙂

Ein Ausflug zu den Störchen

So einen Ausflug zu den Störchen kann man fast das ganze Jahr machen. Im zeitigen Frühjahr kommen einige Storchenpaare aus ihrem Winterquartier zurück nach Elbrinxen. Dieses Jahr sind es etwa 15. Sie ziehen hier ihre Nachkommen groß und man kann sie dabei gut beobachten. Auf den umliegenden Wiesen finden die Störche genug Nahrung. Neben dem Weißstorch dem „Meister Adebar“ oder lateinisch Ciconia ciconia der auf Nistpfählen oder Schornsteinen seine Horste baut gibt es aber auch noch einige Schwarzstörche Ciconia nigra zu bewundern. Dazu kann man den Vogellehrpfad entlang wandern und wenn man etwas Glück hat dabei auch noch den Eisvogel sehen.

Um die Störche wird sich liebevoll in der Storchenstation gekümmert.

Störche legen ihre Eier ab April und brüten dann etwa 32 Tage lang die Eier aus. Dann beginnt die große Fütterung und nach weiteren 60 – 70 Tagen wird es nochmal sehr interessant, dann beginnen die kleinen zu fliegen.

 

so nun aber ein Paar Bilder